Saturday, May 26, 2012

Mein neues Zuhause

Hallo!

Also, wie versprochen folgen nun Bilder aus meiner neuen Wohnung! Ich bin heute mit 3 Koffern und Hilfe von einer Freundin fast komplett umgezogen. Jetzt fehlt nur mehr ein bisschen Kleinkram aus meinem Heimzimmer, dass ich aber erst am Donnerstag abgeben muss.

Zuerst einmal:

Das Haus von außen! Es ist ein freistehendes Einfamilienhaus, dass in ein Shared House umgewandelt worden ist. 4 Einzelzimmer mit geteilter Küche/Bad /Klo!

Hier ist die Hausseite, mein Fahrrad und hinter der Hausecke ist die Waschmaschine!

Das ist der Eingangsbereich, links gehts in zwei der Zimmer, rechts ist Küche/Bad/Klo, die Stiege hinauf gehts zu meinem Zimmer!

Das ist die Küche! Links gehts dann ins (kleine, aber ausreichende) Bad und ins Klo.

Das ist die andere Seite von der Küche.

Und jetzt mein Zimmer!

 Mein Bett!
 Mein Schrank!
Mein Schreibtisch!

:D

Jetzt ist es schon um einiges eingeräumter, aber ich habe noch keine Laden jeglicher Art, also liegt noch viel so rum und meine Kleindung ist noch im (geborgten) Koffer.
Apropos Koffer: der Umzug hat mich jetzt kofferlos gemacht... Bei meinem Kleinen ist eine Rolle hin und beim Großen ist Sesamöl ausgeronnen... T__T Kennt jemand eine Möglichkeit sowas sauber zu kriegen? *seufz*

Aber ich mag mein Zimmer (den Sesamgeruch ignorierend) und das ganze Haus voll gern! Ich bin sicher, dass ich hier mein verbleibendes Jahr und 10 Monate gut verbringen kann!

Wie versprochen was dies jetzt mein schnellerer, aber kürzerer Eintrag!
lg!

Friday, May 18, 2012

Natürlich hat es wieder über einen Monat gedauert, bis ich meinen nächsten Eintrag veröffentliche! Aber zu meiner Verteidigung, ich hatte nicht wirklich viel, über dass ich schreiben konnte. Vielleicht sollte ich mir trotzdem angewöhnen, mehr aber kürzere Einträge zu veröffentlichen...

Auf jeden Fall: ich habe mich jetzt schon gut einleben können in Osaka! Am Anfang war ich noch recht verunsichert, aber das hat sich mittlerweile gelegt. Mein Heim ist ok, die Leute sind noch immer nett (vor allem mit der Schweizein nebenan und mit ein paar Koreanerinnen hab ich am meisten zu tun), aber ich werde leider trotzdem in einer Woche ausziehen. Der Vertrag hier war ohnehin auf 6 Monate beschränkt, und da ich ein sehr nettes Zimmer in einem shared house gefunden hab, ziehe ich jetzt schon aus.

Mein Uni-Alltag zurzeit besteht ja darin, dass ich 30 Minuten zu Fuß zu dem einen Campus gehe und dann 20 Minuten mit dem Shuttelbus zu meinem Capus fahr. Da ich nur nachmittags Unterricht hab, ist es zwar ok, aber  jetzt kommt der Sommer! Hitze und lange gehen vertragen sich nicht... Mein neues Haus ist 10 Minuten Fußweg von meinem Campus entfernt! Also um einiges praktischer! Das Haus ist ein normal-wirkendes Einfamilienhaus, das von einer Firma gekauft wurde und in ein Shared-House umgewandelt wurde. Es gibt 4 einzelne Zimmer und Küche/Bad/Klo teilt man sich. Also wie eine WG, nur mit Putzdienst. Es ist auch voll ausgestattet mit allem elektronischen Zeug (Kühlschrank, Waschmaschine, Herd, Klimaanlage, Fernseher...) und hat sogar ein Fahrad dabei beim Zimmer! Die Miete ist auch nicht soooo hoch, also hab ich mich für eines der Zimmer entschieden. Ich weiß zwar noch nicht, wer in die anderen Zimmer kommt (es ist ganz neu eröffnet, ich bin die Erste) aber das wird schon irgendwie gutgehn!

Was hab ich sonst so gemacht den Monat, außer Wohnung suchen... Ich war mit Hiroko und Sho (mein Betreuungsprofessor) in Nara eine deutsch-japanische Familie besuchen, das war voll nett! Picknick im Nara-Park mit Rehen und allem.
Es gab schon mehrere Feste im Heim, BBQ-Abende und ähnliches, ich hab noch nie so viele Ausländer auf einem Haufen gesehn in Japan! Hahaha.

Ich war im Aquarium in Osaka, dem Kaiyuukan, das war sehr nett, aber es waren zu viele Leute, wir sind fast umgekommen..



Ich war auch letzte Woche in Kobe, ich mag die Stadt voll gern! Sie ist so übersichtlich und alles ist zu Fuß erreichbar, zumindest um den Stadtkern herum. Sehr nett, möcht ich wieder hin!






Es war auch Uni-Fest! Ich war nicht lang dort, es war aber wie jedes japanische Unifest, mit viiieelen Essenständen (von den Studenten betrieben) und einer Bühne mit verschiedenen Acts. Ich hab mir japanische Comedians angeschaut und ein Dance-Battle zwischen Tanz-Clubs der Uni. Und, nicht auf der Bühne, es gab eine wirklich gute Jazz-Band!

Ich hab eine Tutorin bekommen! Sie heißt Ryoko und ich verstehe mich sehr gut mit ihr! Ich bin sher froh, dass ich sie hab, sie ist zum Beispiel auch mitgekommen, das Haus anschauen.
Im Heim haben wir eine kleine studygroup gebildet, zwei Südamerikaner und ich, um Kanji (chineschiche Schriftzeichen) zu üben. Ich brauch das echt dringend, ich kann wirklich fast keine auswendig schreiben...
Sonst ist nicht viel passiert, ich habe meine Unterrichte, zwei Seminare und zwei Japanischkurse, und hab auch wöchentlich Aufgaben und Übungen zu erledigen. 
Mit den zwei Seminaren war ich auch schon Essen, das war sehr nett! Mit den meisten meiner Mitstudenten verstehe ich mich sehr gut, mit ein paar hab ich weniger zu tun. Aber das nette ist, wenn ich jetzt in den Graduate-Study-Room gehe, stehen die Chancen nicht schlecht, dass ich jemanden treffe, den ich kenne. (Der Study Room ist ein großer Raum in unserem Gebäude, wo jeder Graduate Student einen Spint hat und viele Tische zum lernen, essen, etc. rumstehen.)

Diese Woche hab ich nicht viel gemacht, ich bin leider ein bisschen krank geworden, also hab ich die letzten Tage nur geschlafen. Am Donnerstag bin ich trotzdem in die Japanischkurse, aber danach war ich wieder streichfähig.. Morgen Sonntag muss ich aber fit sein weil: Ich bin einem Circle beigetreten! (Auf japanischen Schulen und Unis gibt es viele Clubs und Circel, die sich einem Interessensgebiet widmen, Clubs ernster als Circles, ob Sport, kulturelles Zeug.. Es gibt ALLES) Und zwar dem Namiken, das ist eine Abkürzung, ich hab den langen Namen noch nie gehört, und die machen grundsätzlich nichts anderes als Takoyaki essen. Morgen steht zum Beispiel eine Tour auf dem Programm, wo wir zu Fuß durch ganz Osaka pilgern und Takoyaki-Lokale ausprobieren! Ich freu mich schon! Ich bin eigentlich nur beigetreten, weil die koreanischen Freunde von mir dabei sind, aber jetzt freu ich mich! :)
Gut, das wars jetzt mal!
Bis zum nächsten Mal, hoffentlich mit Bildern von meinem neuen Haus!

Thursday, April 12, 2012

April, April

Es warn ereignisreiche zwei erste Wochen in Japan, ich werde versuchen, etwas über meine erste Zeit in Osaka zu erzählen.

Der Flug Wien-Tokyo war sehr angenehm! Ich hatte einen Platz am Gang und der Platz neben mir war frei. Ich war aber so aufgeregt, dass ich trotzdem nicht gut schlafen konnte.
Wir waren 40 Minuten zu früh in Tokyo, also war der ganze Stress, den ich mir vorher gemacht hab vollkommen unbegründet. Ich konnte meinen zweiten Koffer ohne Probleme abschicken und der Bus zum Haneda-Flughafen ist dann auch bald abgefahren.

In Haneda hatte ich dann über 2 Stunden zu warten, aber ich hab einfach eingecheckt und mein Buch rausgenommen. Doch mit der Zeit hab ich ein bisschen Angst bekommen: immer mehr Flüge in den Westen Japans wurden wegen starken Windes abgesagt... Und dann, der Schock: auch mein Flug um 12:00 wurde gecancelled! Ich bin sofort zum Schalter und die nette Frau hat mir meinen eingecheckten Koffer wieder besorgt und mich auf den 15:00 Flug nach Osaka-Itami umgebucht, den einzigen, der noch geplant war zu fliegen.

Und tatsächlich, wir sind wirklich gestartet. Und so begann der schlimmste Flug meines Lebens. Normalerweise dauert der Flug Tokyo-Osaka ca. 60 Minuten. Doch unser Flugzeug ist im ärgsten Wind fast 1 1/2 Stunden über Osaka gekreist. Der Pilot hat es einfach nicht geschafft zu landen. Es war schon im Gespräch, einen anderen Flughafen in der Nähe anzufliegen (Osaka oder Kobe) aber er hat dann doch das OK von Itami aus bekommen und wir sind irgendwie gelandet... Ich bin so froh, dass ich nicht so schnell wieder in ein Flugzeug steigen muss!

Ein Foto nach meiner glücklichen Landung.

Hiroko und Sho warn so nett, mich von Flughafen abzuholen! Aber dann das nächste Problem: wegen dem Sturm fährt die Monorail nicht! Also mussten wir ein Taxi nehmen, dass sie auch bezahlt haben! Und dann haben sie mich auch noch zum Essen eingeladen!

Es war komisch, das Heim zum ersten Mal "live" zu sehn, ich hatte es mir ja oft auf google street view angeschaut. Das einchecken hat ohne Probleme funktioniert, aber hat ein wenig gedauert.
Mein Zimmer ist klein, aber es reicht völlig aus. Ein Bett, ein Schreibtisch, ein Kasten, ein Bücherregal und (halb Freude, halb Leid) einen Kühlschrank. Auch Bettzeug ist dabei, und Internet. Das Zimmer ist zwar im Erdgeschoss, aber das ist im Sommer vielleicht ganz angenehm, auch wenn es jetzt noch ein bisschen kalt ist.

Am nächsten Tag bin ich in der Früh los, um mich zu melden. Hat alles gut geklappt, aber ich hab leider erfahren, dass ich mein Alien Registration Certificate erst ab Freitag holen kann, also konnte ich mir nicht gleich ein Konto (und Handy) machen. Ich bin trotzdem einmal zum Campus, um ihn mir anzuschaun. Die Monorail dorthin ist leider recht teuer, aber ich habe jetzt auch schon einen Weg gefunden, gratis hinzukommen, also passts schon.

Am Donnerstag habe ich mich dann nur mehr vorbereitet, nach Tokyo und in Folge nach Morioka zu fahren. Mit dem Shinkansen war ich schnell (nur 2 1/2 Stunden) in Tokyo. Dort hatte ich dann noch ein paar Stunden, um nach Shinjuku zu kommen und ein bisschen einzukaufen. (zB einen neuen Kalender)

Mit dem sehr bequemen Nachtbus war ich dann um 5:30 in Morioka zur Hochzeit von Mina und Markus! Ich bin zu Fuss zum Hotel spaziert, wo mich ein verschlafener Markus dann netterweise in sein Zimmer gelassen hat (ich konnte noch nicht einchecken) wo ich noch mal zwei Stunden Schlaf und eine Dusche bekommen hab!

Am Nachmittag war dann die Hochzeit! Zuerst haben sich alle Verwandten (und Keita und ich) in der Wedding-Hall versammelt, wo wir unsere Sachen lassen konnten. Dann gings mit Shuttlebussen in den Schrein, wo die Zeremonie abgehalten wurde. Dann, nach einem Gruppenfoto, sind wieder alle zurück in die Wedding-Hall, wo dann langsam auch die anderen Gäste eingetrudelt sind.
Es gab einen Sitzplan, an unserem Tisch waren alles alte Freunde von Mina. Nur Keita und ich kannten auch Markus besser, also konnten wir Geschichten erzählen. Das Essen, das serviert wurde, war wirklich sehr gut! Und viel! Nur Mina und Markus hatten kaum Zeit zu essen, weil immer jemand zu Ihnen gekommen ist, um zu gratulieren.

Nach der Feier, bei der auch jeder Gast ein kleines Geschenk bekommen hat, sind wir einmal zurück ins Hotel um uns umzuziehen und dann zur Nach-Feier in kleinerem Rahmen. Dort gab es wieder was zu essen, aber wir konnten alle nicht mehr..
Später ging es auch noch ins Karaoke, um 3 sind dann alle ins Bett gefallen.
Am nächsten Tag, Samstag, hab ich noch mit Markus Familie ein bisschen Sightseeing gemacht und am Abend gings wieder auf, zurück nach Tokyo. Diesmal war die Reise ganz mit Bussen, aber es war halb so schlimm. Um halb 6 am Abend am Sonntag bin ich dann in Osaka angekommen. Ich hatte selten so eine körperlich und mental stressige Woche! Die Hochzeit war wirklich toll, ich war aber trotzdem froh, endlich wieder in meinem Zimmer zu sein.

Picture time!







In der zweiten Woche, also in dieser Woche (heut ist Sonntag), hat sich langsam so etwas wie ein Alltag eingestellt, worüber ich sehr froh bin. Am Dienstag war Kirschblüten Fest des Instituts (eigentlich nur der Lehrenden, aber auch ein paar Graduate Students, mit denen ich mich angefreundet hab), was sehr nett war! Ich konnte auch mit Hilfe von Sho meinen Bibliotheksausweis machen. Am Mittwoch hatte ich mein erstes Seminar bei ihm, wo ich eine ganz nette Russin kennengelernt hab. Am Donnerstag hab ich dann am Vormittag erfahren, dass es doch Japanischkurse gibt, die ich machen könnte. Ich konnte mich aber bei diesem System nicht anmelden, also bin ich auf den Toyonaka-Campus gefahren. (meinen Campus) Dort am Computer in der Bibliothek hab ich es dann geschafft, aber: ich hatte gleich am Nachmittag Kurse! Und zwar am anderen Campus! Also musste ich den Campus-Shuttlebus nutzen (was aber eigentlich praktisch ist) und bin ganz knapp rechtzeitig gekommen. Die Kurse sind nicht sonderlich anspruchsvoll (Business Japanese und Academic Reading), aber ich denk, ich kann trotzdem was lernen. Bei Academic Reading gibt es immerhin jede Woche Kanji-Tests!

Ja, was gibt es noch. Ich konnte mich schon mit ein paar Leuten aus meinem Heim gut anfreunden, vor allem mit der Schweizerin im Nebenzimmer. Wir waren heute (Sonntag) im nahegelegenen Expo-Memorial-Park, wo ein großer Flohmarkt war und wir unter den Kirschblüten gepicknickt haben.
Jetzt hab ich einen Sonnenbrand.

Und zum Abschluss noch ein paar Bilder von heute:


Thursday, March 15, 2012

Re-activate?

Hmm... mal schaun, ob ich regelmäßig updaten kann... >__<;

Aber hiermit ist mein Japan-Blog wieder aktiviert! Ich werd versuchen, Fotos mit Kommentaren, vielleicht hin und wieder ein Video hochzuladen.

Also dann, bis bald!

In 2 Wochen gehts los!

Friday, June 26, 2009